Historie

Der Vater von Jürgen Lutz, Werner Lutz baute auch schon Nurflügelsegelflugzeuge. Der Pikklo mit seinen 10m Spannweite, ist dem Sky in seiner Auslegung sehr ähnlich. Da Werner durch einen Absturz gehandicapt war, wurde der Pikkolo leider nicht mehr gebaut.



Der Pikklo



(Meilen)Steine im Leben von Jürgen Lutz

1974 –1978 Modellflug mit Eigenkonstruktionen in den Klassen A1 und A2

Anfang der 80er Konstruktion und Bau des Gleitfugzeugs JüLu-1
Während der Ausbildung zum Flugzeugbauer, entdeckte ich meine Vorliebe für die einfache Fliegerei. Das rollstartfähige Fluggerät JüLu-1 (Jürgen Lutz 1). Ich musste erkennen, dass in diesem Einfachflugzeug die Nachteile des Segel- und Drachenfliegen vereint waren. Für den Transport war ein Anhänger, in der Größe eines Segelflugzeuganhänger, nötig . Zu Aufbauen wurde ein Helfer gebraucht. Die Gelände auf denen ein Fuß- Rollstart möglich ist, gibt es nur wenige. Für den Start mit dem Gummiseil, Windenschlepp oder UL-Schlepp ist man immer auf Helfer angewiesen.
Die Nachteile des Segelfliegens sind mit den Nachteilen des Drachenfliegen vereint.

Mit dem Jülu-1 war mein Traum vom Fliegen nicht zu verwirklichen!




JüLu-1



1986 Bau des Donaugleiters,- ein Nurflügel für den ”Schneider von Ulm“ Wettbewerb
2. Platz im Wettbewerb

Bestimmung: Teilnahme am Berblingerwettbewerb 1986 (Schneider von Ulm)
Konstrukteur: Jürgen Lutz
Erbauer: Jürgen Lutz
Pilot: Jürgen Lutz
Platzierung : Zweiter Platz

Spannweite: 9m
Flügeltiefe max: 3,8m
Leergewicht: 18kg
Masse Pilot: 65kg
Flächenbelastung : 3,3kg/m⊃2;
Mindestgeschwindigkeit: 24Km/h
beste Gleitzahl: 10

Das Fluggerät zeichnet sich durch extremen Leichtbau aus. Mit einer Flächenbelastung von 3,3kg/m⊃2; dürfte es das Fluggerät mit der kleinsten Flächenbelastung sein (Manntragendes Fluggerät, freitragender Flügel).



Donau-Gleiter







Anfang der 90er Entwicklung des Starrflügels „Experience“

Mir wurde klar, dass Drachenfliegen meinem Traum vom einfachen Fliegen schon sehr nahe kommt. Der große Nachteil beim Drachenfliegen, ist die bescheidene Gleitleistung. Die Leistung der flexiblen Drachen ist schon ziemlich ausgereizt. Einen Leistungssprung konnte es nur durch eine andere Bauweise geben.
Zu diesem Zeitpunkt gab es schon einige Versuche einen Starrflügel zu entwickeln. Keinen von diesen (zum Teil sehr interessanten) Konstruktionen gelang der Durchbuch. Meist scheiterten sie an der Alltagstauglichkeit.
Hier setzte ich mit der Entwicklung an. Es entstand der Experience, der meinem Traum vom einfachen Fliegen schon sehr nahe kam. Es folgte der Pegasus.

1995 Zulassung des „Pegasus“ durch den VDT. Der Pegasus ist der
erste Starrflügel der in Serie gebaut wird.

Aktuell befasse ich mich mit Entwicklung eines UL-Segelflugzeug in Nurflügelbauweise. ( dem Flair 30 von Günter Rochelt ähnlich). Für dieses Projekt (Sky) suche ich noch Unterstützung, keine finanzielle, sondern konstruktive. Wenn Du Fähigkeiten besitzt, mit denen Du dich einbringen kannst und magst, dann melde Dich doch bitte mit einer E-Mail an info@lutzdrachenbau.de. Ich freue mich!



Pegasus auf DHV-Testwagen



Pegasus am Start



Pegasus im Flug



Experience



Hier erreichst Du mich direkt:

Jürgen Lutz